VIA ROMA 7 - 28896 QUARNA SOTTO (VB) - IT

MUSEO DELLE QUARNE 

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Il mestiere più praticato era quello del calzolaio, che essi andavano a svolgere in altre zone del Piemonte ed in Lombardia, ma anche a Firenze ad a Roma, dove aprivano bottega propria. In second'ordine veniva il mestiere del tessitore, che essi svolgevano a stagione prevalentemente nell'Ossola e nel Varesotto nord-occidentale. Nell'Ottocento l'emigrazione ebbe anche mete internazionali (Svizzera, Francia, Germania, Sudamerica) con mestieri diversi (commercio, muratore, tornitore, cameriere, lavoro dipendente).

Umgebung

Die beiden Gemeinden Quarna Sotto und Quarna Sopra liegen auf einer Höhe von etwas über 800 m über dem nordwestlichen Ufer des Lago d`Orta.  Von dort aus genießt man ein imposantes Panorama über den See, die umliegenden Berge und die Ebene. Im Hintergrund zeichnet sich an klaren Tagen die Bergkette des Apennin ab.


Dank ihrer besonderen geografischen Lage am Rand der großen Verkehrswege haben sich über lange Zeit in beiden Gemeinden Kultur und Dialekt beinahe unverändert erhalten. Auch wenn beide den gleichen Namen tragen und obwohl sie weniger als einen Kilometer voneinander entfernt sind, werden dort zwei unterschiedliche Dialekte gesprochen. Auch die ethnische Herkunft scheint unterschiedlich zu sein.
 

Bis vor einem Jahrhundert lebte die Bevölkerung praktisch ausschließlich von der Land-  und Viehwirtschaft. Mit dem ausgehenden 17.Jahrhundert ist eine zunehmende Emigration zu verzeichnen, die vornehmlich die Männer betraf. Sie behielten aber ihren Wohnsitz in Quarna und ließen ihre Familien dort zurück. Das am meisten praktizierte Handwerk war das des Schusters. Um ihr Handwerk auszuüben, gingen sie in andere Gegenden von Piemont und der Lombardei, aber auch nach Florenz und Rom, wo sie eigene Werkstätten aufmachten. An zweiter Stelle folgte das Handwerk des Webers, das sie vorwiegend in Ossola und im nordwestlichen Varesotto (Provinz Varese) ausübten. Im 19.Jahrhundert wurden die Ziele der Emigration international: Schweiz, Frankreich, Deutschland, Südamerika. Man verdiente sein Geld als Händler, Maurer, Drechsler, Kellner oder in anderen Bereichen als abhängig Beschäftigter.